Energiespartipp: Dachgeschossdecken sind häufig Energieschleudern

Bei den meisten Gebäuden, die vor Ende der 1970er Jahre gebaut wurden, ist die oberste Geschossdecke schlecht gedämmt. Dadurch geht viel Heizenergie verloren. Damit die Wärme im Haus nicht auf Nimmerwiedersehen aus dem Dach entweicht, sollten Wohneigentümer vorbeugen. Gerade in diesem Bereich läßt sich der Wärmeschutz besonders einfach erhöhen und der finanzielle Aufwand amortisiert sich innerhalb kurzer Zeit durch geringere Heizkosten.

Energiespartipp: Energie nicht aus dem Fenster heizen

Mehr als 16 Prozent des Energiebedarfs für Raumwärme ließen sich allein durch das Ersetzen sanierungsbedürftiger Fenster in Deutschland einsparen. Das entspricht rund 36 Millionen Tonnen CO2. Aber nicht nur der Umwelt kommen neue Fenster zugute. Die Einsparungen im Energieverbrauch machen sich deutlich in der Haushaltskasse bemerkbar. Zusätzlich können sich die Bewohner über einen höheren Wohnkomfort freuen, denn Zugluft und Feuchtigkeit auf Scheiben sowie Fensterrahmen gehören der Vergangenheit an.

Energiespartipp: Wertvolle Energie nicht im Keller verheizen

Wer sich im Erdgeschoss seines Eigenheims über kalte Füße ärgert, sollte einen Blick auf die Kellerdecke werfen. Ist sie ungedämmt, entweicht die Wärme aus den darüber liegenden, beheizten Wohnräumen über den fehlenden Wärmeschutz des Bodens. In etlichen Kellerräumen geht außerdem viel Energie über unzureichend gedämmte Heizungsrohre, Warmwasserleitungen und Armaturen an Wänden und Decken verloren. Das Resultat ist eine hohe Heizkostenrechnung.

Energiespartipp: Wärmebrücken erhöhen die Energiekosten

Zugluft, kalte Oberflächen, feuchte Stellen, Schimmel - diese Probleme kennen Bewohner von älteren Häusern zur Genüge. Was viele nicht wissen: Die Ursache können sogenannte Wärmebrücken sein. Als Wärmebrücke, oder fälschlicherweise oft auch Kältebrücke, bezeichnet man den Bereich an Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die anderen Bauteile. Die Folge ist ein erhöhter Heizenergieverbrauch und im schlimmsten Fall eine Schädigung der Bausubstanz.